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Allrad - Lifestyle - Abenteur

NEWS DETAIL

14
May
2014


Hochwertiger Zwischengang

Fahrberichte
Der ganz neue Discovery kommt nicht vor 2016. Das eben vorgestellte Facelift zeigt, dass das wirklich kein Problem ist.

Bedingt durch das aktuell enorme Medieninteresse an jedem neuen Land Rover Produkt finden sich abseits der offiziellen Informationen auch jede Menge Gerüchte zur englischen Traditionsmarke. Eines dieser Gerüchte besagt, dass sich die nächste Discovery Generation ihre Basis mit dem neuen Defender teilen wird und dieser wird nicht vor 2016 erwartet. Der geliftete 4er hat also noch ein paar schöne Jahre vor sich zumal er sich nicht nur durch sein zeitloses Design auszeichnet.

 

Auch für Laien ist das neue Modell daran zu erkennen dass es auf der Motorhaube erstmals nicht den Land Rover sondern einen Discovery Schriftzug trägt. Neu auch die LED Umrandung der Scheinwerfer und das Design der Rückspiegel im Stil des Evoque. Die dunkle Umrandung der Rücklichter wird nur echten Fans auffallen, das gilt auch für den minimal modifizierten Kühlergrill. Im Innenraum hat jetzt ein Schalter zur Deaktivierung der serienmäßigen Start-/Stopp Automatik Einzug gehalten und je nach Ausstattung sind ein Totwinkel Assistent und eine Kreuzungskamera mit an Bord. Zusätzlich kann die Tiefe des Flusses den man gerade durchfährt abgerufen werden. Im Prinzip handelt es sich dabei um die jüngste Interpretation des Themas Mäusekino und der dafür verantwortliche Entwicklungsingenieur ist bestimmt mächtig stolz darauf die Parksensoren zu Indikatoren für die Wassertiefe gemacht zu haben.

 

Angesichts der Masse die der Discovery mit sich rum schleppt ist es nicht verkehrt gleich den 256 PS starken Sechszylinder Diesel zu ordern und dazu am besten die feine HSE Ausstattung.  Diese Kombination steht mit gut 74.000,- Euro in der Preisliste und noch ein paar mehr oder weniger sinnvolle Extras dazu gepackt ergibt sich eine mit 80.000,- Euro recht runde Summe. Ein weiterer Vorteil der üppigen HSE Ausstattung ist es, dass man gar nicht erst Gefahr läuft auf das Untersetzungsgetriebe zu verzichten, ist doch das neuerdings bei den Einstiegsmodellen tatsächlich möglich. Auf eine zweiradgetriebene Variante wird aber glücklicherweise auch in Zukunft verzichtet.

 

Abseits vom Komfortextras, sozialer Anerkennung und maximaler Geländetauglichkeit sind es zwei Dinge die der Discovery seine Sonderstellung im Segment sichert. An erster Stelle steht dabei das Thema Laden. Hoch aufragend und mit 4,85 Metern Außenlänge in viele Parklücken passend fasst der Laderaum des Discovery bis zu 2.558 Liter. Das ist mehr als so mancher Lieferwagen. Alternativ lassen sich fünf Personen sehr bequem und zwei weitere erträglich unterbringen wobei sich auch größere Kinder in der letzten Reihe sehr wohl fühlen. Werden die Sitze nicht benötigt verschwinden sie eben im Laderaum, das gilt auch für die zweite Reihe und schon steht eine ebene Ladefläche bereit die es erlaubt eine Ikea Couch problemlos zu laden. Das schafft sonst kein Oberklasse Geländewagen.

 

Die 25 Jahre die der Discovery  dazu genutzt hat immer besser zu werden sind aber auch jene in denen er auch hinsichtlich des Gewichts ständig zugelegt hat. Im Alltag vermag er dies perfekt zu kaschieren, bei der Nutzung als Zugfahrzeug daraus sogar einen Vorteil zu ziehen. Nur wenn es auf Eis, Schnee oder Schlamm so steil bergab geht, dass die vorzüglich funktionierende Hill Descent Control überfordert wird, dann ist jedes einzelne Kilo spürbar zumal es verglichen mit dem neuen Range Rover fast 500 mehr sind. Hinsichtlich des Verbrauchs wirken sich diese überraschenderweise kaum aus. Mit gut 11 Litern lässt sich es sich gut leben, wer da und dort auf Souveränität in Form von unnötigem Leistungsabruf verzichtet schafft es gar unter die 11 Liter. Der Verzicht steht dann aber in keinem Verhältnis zum wirtschaftlichen Vorteil.

 

Bereits jeder 4. Discovery wird als LKW verkauft und verzichtet dadurch auf die nun nochmals höhere NoVA. Damit einher geht auch die Reduktion auf vier Sitzplätze und die Inkaufnahme einer Trennwand hinter der zweiten Reihe. Wer als Unternehmer mit zwei Sitzen auskommt kann jedes Discovery 4 Modell auch als Vorsteuerabzugsberechtigten LKW kaufen und spart damit nochmals viel Geld. Es mag Autos geben die sich trotzdem noch viel besser zum sparen eignen als der neue Discovery 4 aber es gibt nur ganz wenige Geländewagen die es hinsichtlich der Vielseitigkeit mit ihm aufnehmen können.


www.landrover.at






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