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Allrad - Lifestyle - Abenteur

NEWS DETAIL

12
Feb
2014


Fahrerlebnis VW Amarok Canyon - Felix´s Neuer

Fahrberichte
Der schnellste Mann der Welt fährt jetzt Pick Up

Felix Baumgartner ist schon lange ein bekennender Autofan, und wenn er nicht gerade fliegt, trainiert er seine Reflexe nur zu gerne am Steuer eines zum Rallye-Fahrzeug umgebauten Mitsubishi EVO. Geht es um die Ideallinie, egal ob auf Eis, Schnee oder Asphalt zieht Felix regelmäßig die Physik zu Rate, und wenn die grünes Licht gibt, lässt er an Ecken stehen, wo andere die Bremsen zu Höchstleistungen aufrufen.

 

Eine dieser Ecken findet sich auf einer Bergstraße bei Saalfelden, und ja, ich habe dort wirklich fest gebremst. Welch Glück, dass das Leben am Steuer eines Pick Up-Modells ein wenig langsamer abläuft. Verantwortlich dafür wären zuerst einmal die großzügigen Außenmaße und der kräftige Leiterrahmen als tragende Basis. Dazu dann eine Karosserie mit Platz für bis zu fünf Personen und hintendran eine Ladefläche, auf die beinahe die Kapsel von Felix passen würde. All das wiegt natürlich, und da ist die umfassende Komfortausstattung, ohne die heute kein Pick Up mehr auskommt, noch nicht einmal eingerechnet.

 

Als Gegenpol dazu gönnt VW dem Amarok Canyon den Biturbo 2,0 Liter Dieselmotor unter der Haube, der in diesem Fall für 180 Pferdestärken steht und gleichzeitig die aktuelle Topmotorisierung für den neuerdings in Hannover gebauten Laster darstellt. Verwaltet wird die Kraft höchst souverän von einer Achtgangautomatik. Ist diese an Bord, erfolgt die Kraftverteilung automatisch auf alle vier Räder, die nur im extremen Gelände notwendige Untersetzung bekommt nur, wer sich für das etwas weniger komfortable Schaltgetriebe samt zuschaltbarem Allradantrieb entscheidet. Schneller ist die Automatik auf alle Fälle, was ihre Präsenz im Testwagen ein für allemal rechtfertigt.

 

Bei aller Bodenständigkeit ist Felix Baumgartner doch jemand, der im Auto gerne die eine oder andere Spielerei findet, sei diese technischer oder komfortabler Natur. Beim Canyon herrscht da wirklich kein Mangel. Das beginnt schon im Innenraum mit den zweifärbigen Ledersitzen und den orangen Nähten an den Seiten, die sich zusätzlich auch am Lenkrad und am Automatikwahlhebel finden. Dazu gibt es bunt umrandete Lüftungsdüsen und im Testwagen die Vollausstattung, die sich in Form der großen Navigationseinheit, der Klimaautomatik und vielen anderen Komfortfeatures zeigt.

 

Fast etwas zu viel des Guten ist hier nur der ebenfalls mit orangen Nähten verzierte Gurt, was aber auf dem weißen Overall von Felix bestimmt gut aussieht. Die äußerliche Unterscheidung vom Standard-Amarok erfolgt durch gleichermaßen fesche wie empfindliche Leichtmetallfelgen, einen Bügel auf der Ladefläche und vier XXL-Scheinwerfern, die fix am Dach montiert sind. All das in eine orange Hülle getaucht, macht den Amarok zu einem überaus auffälligen Verkehrsteilnehmer. Angesichts der herausragenden Lichtausbeute der Scheinwerfergalerie fällt es künftig auch nicht schwer, auf Tiefgaragen zu verzichten, da diese in 98 Prozent der Fälle dieser Höhe nicht gewachsen sind.

 

Nur der Ordnung halber sei erwähnt dass das Sondermodell Canyon auch in dezenteren Farben und ohne Deckenleuchten angeboten wird. Mit diesem Pick Up will sich ja offensichtlich ohnedies niemand ständig in der Stadt aufhalten. Im Steinbruch, im Wald oder bei der nächtlichen Kurvenhatz im Wienerwald wird auch der Mehrverbrauch von rund einem Liter, ausgelöst durch die im Wind stehenden Lichter (die im übrigen die Nacht zum Tag und Eichhörnchen für Stunden blind machen), niemand auffallen, das war es dann aber auch schon mit den messbaren Nachteilen gegenüber dem normalen Amarok.

 

Der Canyon erklimmt nicht zuletzt dank des groben Winter-Profils nahezu jeden Hang, sucht sich auf zügig gefahrenen Forstwegen stets die richtige Spur und krabbelt dank Automatik und optionaler Differentialsperre in der Hinterachse auch dort noch rauf, wo sonst nur echte Enduros hinkommen. So gesehen bekommt man für rund 50.000,- Euro einen für Unternehmer Vorsteuerabzugsberechtigten Firmenwagen, einen praktischen Laster, einen Geländewagen, ein Zugfahrzeug für schwere Anhänger und ein Lifestylemobil in Form eines einzigen Autos. Ums gleiche Geld gibt es bei Volkswagen gerade mal einen GTI mit absoluter Vollausstattung und da ist dann noch nicht einmal ein Allrad drin.


www.volkswagen.at

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