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Allrad - Lifestyle - Abenteur

NEWS DETAIL

04
Nov
2013


Service: Bergetechnik - Eine Frage des Seiles

Zubehör
Bergehilfen für Profi- und Privatanwender gibt es in allen Preis- und Leistungsklassen.

Auch wenn nur ein sehr geringer Anteil der 4x4-Käufer regelmäßig im Gelände unterwegs ist und noch viel seltener in die Situation kommt, sich selbst bergen zu müssen, gibt es hier einen sehr aktiven Markt. Verantwortlich dafür ist neben dem noch recht jungen Pick Up-Trend auch der ständig steigende Markt der Katastrophenschutz-Fahrzeuge. Hinzu kommen jene Personen, die Extremreisen als Hobby betreiben und mitten im Nirgendwo auf Selbsthilfe angewiesen sind.

 

Seilwinden sind in jedem Fall praktisch. Sie erlauben es, einen festgefahrenen Geländewagen verhältnismäßig bequem aus einer misslichen Lage zu befreien oder schwere Gegenstände mittels Rampe auf eine Pick Up-Ladefläche zu ziehen. Natürlich lassen sich mit einer Winde auch andere Fahrzeuge bergen, Boote aus dem Wasser ziehen oder der neue Hochsitz aufrichten. Das ist die praktische Seite. Die andere ist, dass man – von Profianwendern einmal abgesehen – die meiste Zeit mit einem großen Trumm an der Front oder auf der Ladefläche montiert im Alltag unterwegs ist, und nur zu oft kommt es vor, dass sich im Fall der Fälle die toll aussehende Winde nicht einsetzen lässt, weil sie fest gerostet ist oder (mindestens ebenso schlimm) man als Besitzer keine Ahnung hat, wie man sie bedienen soll.

 

Wer sich also mit dem Kauf einer Winde beschäftigt, tut gut daran, im Vorfeld festzulegen, wofür er diese Bergehilfe in der Praxis nutzen will. Abhängig vom Anforderungsprofil lässt sich das ideale Seilwerkzeug ebenso definieren wie die Preisklasse, die von knapp hundert Euro bis zu vielen tausend Euro reicht. Wir beschränken wir uns hier auf elektrisch oder manuell angetriebene Winden für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Deutlich besser als gar keine Bergehilfe ist der mechanische Seilzug, der im Lagerhaus bereits ab rund 100,- Euro zu haben ist.

 

Ursprünglich für das Verzurren von Holzladungen oder für einfache Absicherungen gedacht, sollte dieses Teil in keinem Geländewagen fehlen. Kombiniert mit einem Abschleppgurt und unterstützt durch fleißiges Ratschen des Beifahrers lässt sich mit diesem gerade mal ein paar Kilo schweren Teil oft genau so viel Zug aufbauen wie es die Situation erfordert. Praktisch ist ein mechanischer Seilzug auch dann, wenn es gilt, ein Fahrzeug vor dem Abrutschen zu sichern. Die nächste Stufe ist die elektrische Hilfswinde. Ausgestattet mit einem in beide Richtungen ausziehbaren Seil lässt sich mit so einem Gerät auch ein ziemlich festgefahrenes Fahrzeug bergen. Voraussetzung für eine effiziente Nutzung ist auch hier eine zweite Person, um das Bergemanöver durch vier angetriebene Räder zu unterstützen.

 

Die professionellste Bergemethode und zugleich auch die teuerste ist natürlich eine starke Elektrowinde an der Front, die mittels Fernbedienung vom Fahrer gesteuert werden kann. Eine zweite Person ist hier für ein erfolgreiches Bergen nicht notwendig. Wahlweise kann so eine Winde fix in die Front des Fahrzeuges integriert werden oder die Winde mittels Adapterplatte nur für die jeweilige Bergung montiert werden. In der übrigen Zeit fährt die Winde gut geschützt im Kofferraum mit, und wer hier noch weiter denkt, kann sich eine Adapterplatte samt Verkabelung auch am Heck oder auf der Ladefläche montieren.

 

Wie so oft bei Spezialequipment entscheidet auch hier die richtige Beratung vom Profi darüber, ob Sie das für Sie perfekte Werkzeug bekommen oder etwas, mit dem Sie in der Praxis nichts anzufangen wissen. Wichtig istauch die Typisierungsmöglichkeit von fix angebauten Winden und natürlich die langjährige Ersatzteilversorgung. Zu den heimischen Vorreitern zählt hier zweifellos die Firma Taubenreuther (Warn Generalimporteur), die alle Arten von Bergehilfen in Anthering bei Salzburg und bei ihren Handelspartnern in ganz Österreich anbietet.

 

Speziell im Bereich der Profianwender ist die Firma Maxwald vertreten, die Seilwinden mittels Spezialzubehör und besonders robusten Anbauplatten für höchste Belastungen optimiert. Gut sortiert ist auch das Angebot von Offroad Hesch, der auf Seilwinden von TJM vertraut, während die speziell im Privatanwenderbereich stark aufgestellten Horntool-Produkte über große Vertriebsketten und den Fachhandel (Autoplus Partner) vertrieben werden.


www.taubenreuther.at
www.maxwald.at
www.offroadhesch.at






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